Manfred Köhler
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Baumwipfelpfad im
Nationalpark Bayerischer Wald

Wenn eine 40 Meter hohe Fichte ins Schwanken gerät, muß das im Nationalpark Bayerischer Wald nicht auf Sturm hindeuten. Meist stecken dahinter Besucher des Baumwipfelpfades, die in bis zu 25 Metern Höhe testen, wie biegsam auch die dicksten Stämme sein können, wenn man die Hebelkraft ausnutzt. Der Baumwipfelpfad ist an sich eine derartige Attraktion, daß man aufpassen muß, nicht den eigentlichen Zweck zu versäumen, nämlich die Perspektive zu nutzen, die der brückenartige Steg auf die Baumkronen bietet. Sich davon ablenken zu lassen, ist leicht: Alle paar Schritte bietet der mit 1.300 Metern weltweit längste Pfad dieser Art Abwechslung in Form von Stationen wie „Baum-Dreiklang“, „Totes Holz – voller Leben“ oder „Licht und Schatten“. Absolutes Highlight aber ist der „Baum-Turm“, die spiralförmige Fortsetzung des Weges, die sich um zwei uralte Tannen und eine Buche windet und auf eine 44 Meter hohe Aussichtsplattform über den Kronen führt. Der Anstieg ist so gering, daß man kaum merkt, wie es immer weiter aufwärts geht. Auf dem Gipfel der eiförmigen Turmkonstruktion angekommen, liegen einem Bayerischer und Böhmischer Wald zu Füßen. Bei gutem Wetter kann man bis nach Österreich schauen und die rund 1.400 bzw. 1.500 Meter hohen Gipfel von Lusen und Rachel bestaunen. Wieder unten, endet der Baumwipfelpfad am neu gestalteten Besucherzentrum des Hans-Eisenmann-Hauses.

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