Manfred Köhler
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Schloss Burgk: Bauopfer und Doku-Soaps

Bauopfer sind ein immer wiederkehrendes Thema, wenn man gerne mittelalterliche Burgen besichtigt. Eingemauerte Haustiere und zuweilen sogar Kinder sollten böse Geister davon abhalten, das jeweilige Gebäude heimzusuchen. Ein besonders anschauliches Beispiel, die Mumie eines Jagdhundes, findet sich auf Schloss Burgk über dem Saaletal in Thüringen. Bemerkenswert an den Exponat ist neben dem Erhaltungszustand die Tatsache, dass das vor 600 Jahren eingemauerte Tier bereits 300 Jahre später beim Abriss eines Tores gefunden wurde und seitdem aufbewahrt wird. Überhaupt ist Schloss Burgk eine Fundgrube der Besonderheiten und in weiten Teilen so gut erhalten und eingerichtet, dass man meinen könnte, die Bewohner seien nur mal kurz außer Haus. Rittersaal, Jagdzimmer, Gewölbekeller, Schlosskapelle, Küche, Hungerturm und Zugbrücke bilden eine Gesamtkulisse, die von Filmschaffenden nur allzu gern als Drehort herangezogen wird. So fiel auch 2005, als für die mdr-Produktion „Abenteuer Mittelalter – Leben im 15. Jahrhundert“ 40 mitteldeutsche Burgen zur Auswahl standen, die Entscheidung für Schloss Burgk. Welche Entbehrungen die zwölf Darsteller der Doku-Soap in ihren Rollen als Burgvogt, Knappe, Knecht oder Magd auf sich nahmen, das kann man sich im Rahmen einer Besichtigung von Schloss Burgk im Lanzenkeller anschauen, wo die vierteilige Reihe in einer Endlosschleife gezeigt wird.

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