Manfred Köhler
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Forchheim: In den Kasematten
der uneinnehmbaren Festung

Eine uneinnehmbare Festung war Forchheim im 30jährigen Krieg: Zwar griffen die Schweden 1634 die Stadt an und verwüsteten das Umland, aber innerhalb der monströsen Mauern und Gräben waren die Bürger sicher. Wie es sich anfühlte, damals zu den Belagerten zu gehören, das können Besucher im neuen „Erlebnismuseum Rote Mauer“ mit allen Sinnen nachempfinden. Denn das Museum steckt in den finsteren Kasematten, die im damaligen Zustand erhalten geblieben sind und gemäß der Zeit wieder eingerichtet wurden. An Hörstationen vermitteln lebensgroße Puppen in historischen Gewändern einen Eindruck davon, wie sich die Menschen damals gaben, wie sie dachten und sprachen, was ihre Themen waren. Das Erlebnismuseum ist einer von vier Schwerpunkten des Museumskomplexes Kaiserpfalz. Besonders zu empfehlen sind die Führungen, aber man sollte viel Zeit mitbringen – denn schon ohne Führung sind die Museen in einem Tag kaum zu schaffen, wenn man alles auf sich wirken lassen will. Und dann wäre da ja auch noch Forchheim selbst: Die wunderschönen Fachwerkhäuser der Altstadt, die nach Einbruch der Dunkelheit märchenhaft illuminiert werden, sind allein schon eine Reise wert. Unbedingt gesehen haben sollte man das Nürnberger Tor. Es liegt zwar etwas abseits, aber vermittelt mehr als alle anderen Bauwerke einen Eindruck von Reichtum und Macht der im 17. Jahrhundert wichtigsten Festung des Bamberger Hochstifts. In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich das Forchheimer Rathaus übrigens in den „schönsten Adventskalender der Welt“.

Forchheim 1
Forchheim 5

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