Manfred Köhler
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Plauen: Eine Stadt im
Weihnachts-Ausnahmezustand

Da ich auch in der Weihnachtszeit wöchentlich irgendein Ausflugsziel aufsuche, ergibt es sich zwangsläufig, dass ich so manchen Weihnachtsmarkt zu sehen bekomme. Zum Ungewöhn-lichsten, was mir dabei bisher begegnet ist, gehören die Weihnachts-Aktivitäten in Plauen. Die Vogtland-Metropole bietet nämlich nicht nur den einen, offiziellen Markt am Rathaus, sondern die ganze Innenstadt verwandelt sich in ein Weihnachtsmärchen, besondere Orte werden einbezogen, und was man bei einem Rundgang gerade außerhalb der einstigen Stadtmauern zu sehen bekommt, ist unkonventionell und dadurch besonders stimmungsvoll und unvergesslich.

So ist der Advent im Weisbachschen Haus, den die Freunde Plauens ausrichten, eine Art Indoor-Weihnachts-Basar in den Erdgeschoss-Trakten des weitläufigen, erst teilrenovierten ehemaligen Fabrikgebäudes. Neben den üblichen Leckereien und kunsthandwerklichen Dingen findet man hier auch Schauvorführungen, die zwar nicht unbedingt weihnachtlich sind, aber irgendwie dazu passen, so eine altertümliche Schmiede, deren Feuer bei den Besuchern ankommt wie eine besonders grelle und heiße Weihnachts-Mega-Beleuchtung.

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Die Advents-Aktivitäten setzen sich auch in und an den Weberhäusern am historischen Mühlgraben fort, und wer noch ein paar Meter weiter Richtung Hradschin läuft, der findet unterhalb der Johanniskirche im Komturhof des Deutschen Ordens ein Ambiente wie sonst nirgends, denn das riesenhafte Gebäude ist entkernt, bis zum Dach offen und damit eine Art Weihnachts-Mikrokosmos für sich.

Ganz und gar auf Weihnachten ausgerichtet ist das Vogtland-Museum: Statt der üblichen historischen Abteilungen gibt es im Dezember ausschließlich Festliches zu sehen.

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Das absolute Highlight können Weihnachtsfreunde aber in der Stadt-Galerie entdecken. Hier wurden vogtländische Rathäuser nachgebaut, die von Spielzeug-Eisenbahnen umkreist werden, und davor erstrecken sich historische Weihnachtsmärkte mit Figuren aus der Zeit von vor 100 und mehr Jahren. Alles bunt, alles verschneit, liebevoll und wunderschön gemacht.

Viel mehr will ich gar nicht schreiben, die Bilder sprechen für sich. Mal keine Burgen, Schlösser und Museen also, sondern eine Stadt im Weihnachts-Ausnahmezustand. Mit diesen Aufnahmen möchte ich den Besucherinnen und Besuchern meiner Homepage ein Frohes Fest wünschen.

Anmerkung: Dass manche Bilder etwas unbelebt wirken, liegt nicht an mangelndem Interesse der Bevölkerung, sondern zum einen daran, dass ich sehr früh vor Ort war, zum anderen daran, dass bei eisigsten Temperaturen ein heftiger Schneesturm tobte.

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Vorschau:
Burg Ranis: Das grausige Relikt eines Kettensträflings (erscheint am 28. Dezember 2012)

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